2. Maschsee-Symposium

Vom 17.06.2016 bis zum 19.06.2016 in Hannover

Wir möchten mit dem 2. Maschsee-Symposium erneut einen Raum schaffen, in dem klinische Arbeit, zeitgenössische psychoanalytische Konzepte, aktuelle gesellschaftliche Themen und Anregungen aus den Nachbarwissenschaften in einen lebendigen Bezug gesetzt werden können. Wir laden dazu ein, gemeinsam Theorien zu verstehen, Erfahrungen aus der alltäglichen Behandlungspraxis miteinander zu teilen und mit uns über folgendes Thema nachzudenken:

Helden, Täter und Opfer
Zum Dilemma der Verbundenheit

Helden-, Täter- und Opfer-Konzepte sind oft geprägt von Dichotomien, die die komplexen Zusammenhänge intersubjektiver Prozesse nicht erfassen können. Dem deutschen Wort Opfer fehlt auch eine Bedeutungs-Dimension, die im Englischen in der Unterscheidung von "victim" und "sacrifice" auftaucht. Sich Opfern und zum Opfer werden stellen unterschiedliche und komplexe Beziehungsdynamiken dar, denen wir auf der Tagung nachgehen wollen.

 

Die Maschsee-Gruppe:

Klaus Augustin, Andreas Bachhofen, Jutta Bilger-Umland, Jörg Clauer, Ulrike van Gulik, Uwe Hampel, Franz Herberth, Wolfgang Kämmerer, Beate Martius, Ingrid Mehner, Wolfgang Milch, Mechthild Schierenberg-Seeger, Ebba Schmitz-Hübsch, Katinka Wessolowski-Strömer

 

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